QR-Code-Stadtinformation

In Dülmen gibt es Gebäude, Orte, Kunstwerke oder irgendwelche Objekte, die den Besuchenden gerne ihre Geschichte erzählen möchten. Bislang erfuhren Interessierte diese Geschichten, Fakten und Hintergründe nur, wenn sie an einer Stadtführung teilnahmen oder sie alteingesessene Bürgerinnen und Bürger, die hier „Poahlböerger“ heißen, dazu befragten. Das möchte der Heimatverein ändern. Dazu sollen alle Informationen über multimediale Endgeräte (PC, Tablet, Smartphone, Videoguide etc.) zu den Orten und Objekten zur Verfügung gestellt werden. In Dülmen gibt es zwei Kategorien der lokalen Anknüpfung dieser Informationen auf dem Stadtgebiet. Die erste Kategorie an Gebäuden, Orten, Kunstwerken und sonstigen Objekten „gibet noch“ und die zweite Kategorie müssen wir mit „wadda ma“ bezeichnen. Das liegt insbesondere daran, dass die Dülmener Innenstadt am 21. und 22. März 1945 durch Brand- und Sprengbomben zu fast 92 Prozent zerstört wurde. Alle Stationen der Dülmener Stadtinformation werden in der Silhouette des Lüdinghauser Tores den jeweiligen QR-Code tragen. Die immer gleiche äußere Form lässt den interessierten Besucher bzw. die interessierte Besucherin bereits von weitem erkennen, wo sich hilfreiche Stadtinformation über Dülmen verbergen. Neben ersten Stationen in der Innenstadt sind bereits das ehemalige Munitionslager Visbeck in der Bauerschaft Dernekamp, die ehemalige Klosteranlage Marienburg in Weddern und der Ortsteil Buldern interessiert, ebenfalls mit einem QR-Code in verbindender Optik ausgestattet zu werden. Die Vorarbeiten sind abgeschlossen, jetzt muss die technische Umsetzung und die langfristige Betreuung der Stadtinformation gelöst werden.

Alle Stationen der Dülmener Stadtinformation werden in der Silhouette des Lüdinghauser Tores den QR-Code tragen.

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